Die Malerei des venezolanischen Künstlers Luis Melf Esparragoza erreicht uns bei Almiar ( Magazin in Spanien). Esparragoza hat meiner Meinung nach eine unruhige Maltechnik die, die Kraft innerer Schöpfung aufweist und die Entschlossenheit hat, die Gesellschaft in Zeiten kultureller und technischer Entfremdung miteinzubeziehen. Wenn die Vernunft Monster produziert, wird ihr die Wissenschaft sicher nicht nachstehen. Die Bilder weisen etwas von
tellurischer Panik, aber gleichzeitig auch viel Licht auf, angesichts der Verrücktheit einer Wissenschaft und einer Technik, die sich auf der Suche nach maximaler Produktivität verirrt hat. Seine Arbeit bewegt sich am Rande der Geschehnisse der Natur, die unser Planet erzeugte und das Universum in welchen dieser sich bewegt: er bewegt sich übersturzt, würden manche sagen, aber er bewegt sich in eine Richtung, die wir wahrscheinlich niemals kennenlernen werden. Er weckt in mir die Versuchung, die unwiderstehliche Versuchung, darüber nachzudenken, was eine Zukunft brinden könnte, die mit der Mechanik der Natur bricht, kommt über mich, wenn ich seine Bilder betrachte, die wie uns der Autor schon sagt, sind die Bilder nicht dafür gedacht ein Zimmer zu dekorieren, sondern um spirituelle Räume zu gestalten.

